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RUDERN AM GERÄT

26.11.2025

TRAINING

Rudern an der Maschine – Technik, Fehler & Varianten

Was Rudern an der Maschine und welche Muskelgruppen werden trainiert? Rudern an der Maschine ist eine effektive Ganzkörperübung, die vor allem Rücken, Schultern und Arme stärkt, gleichzeitig aber Rumpf- und Beinmuskulatur stabilisiert. Hauptzielmuskeln sind Latissimus dorsi (breiter Rückenmuskel), Rhomboideus, Trapezius sowie der hintere Anteil der Deltoideus (Schulter). Durch die kontrollierte Führung der Maschine lassen sich Griffweiten (eng, medium, breit) und Griffarten (Untergriff, Obergriff) variieren, um verschiedene Rückenabschnitte gezielt zu trainieren. Zusätzlich arbeiten Bauch- und Gesäßmuskulatur als Stabilisierungsmuskeln mit. Die Übung eignet sich sowohl für Kraftaufbau als auch für Hypertrophie und Haltungstraining.

Die richtige Ausführung vom Rudern an der Maschine

Ausgangsposition: Setze dich bequem, halte die Griffe fest, Schultern locker und ruhig, Rücken neutral.


Zugphase: Ziehe die Griffe kontrolliert zur Brust-/Rippenhöhe, Ellbogen nah am Oberkörper, Schulterblätter zusammenziehen. Atme während des Zuges aus.


Endposition: Brustkorb leicht raus, Schulterblätter möglichst zusammengezogen, Ellbogen nah am Oberkörper. Halte kurz stabil.


Rückführung: Führe die Griffe kontrolliert zurück in die Startposition, ohne Rucke oder Schwung. Atme ein.

Variationen

Wechsle Griffbreite (enger, breiter) und Griffart (Untergriff, Obergriff), um unterschiedliche Rückenbereiche zu betonen. Wähle ein Gewicht, mit dem deine gewünschten Wiederholungen möglich sind.

Die häufigsten Fehler – So vermeidest Du typische Technikprobleme

Rundrücken oder nach vorne gerichteter Kopf: Halte Wirbelsäule neutral, Blick nach vorne, Schulterblätter unten.

Ellenbogen zu weit außen oder nach außen abkippen: Halte Ellenbogen nah am Körper, Fokus auf die Rückenmuskulatur.

Unkontrollierte Zugbewegung oder Momentum: Arbeite langsam, vollständiges Bewegungsumfang nutzen.

Unvollständige Rückführung: Griffe kontrolliert zurückführen, Oberkörper stabil halten.

Zu schnelles Tempo oder Luft holen am falschen Zeitpunkt: Stimme Atmung sauber auf Zug- und Rückführphase ab (aus beim Zug, ein beim Zurückführen).

Einstieg für Anfänger: So gelingt der Start

Wähle ein moderates Gewicht, mit dem du 15–20 saubere Wiederholungen sicher schaffst. 

Starte mit neutralem oder engem Griff, bevor du zu größeren Griffweiten wechselst. 

Fokus auf sauberen Rücken, stabiler Kernmuskulatur und kontrollierter Bewegungsausführung. 

Beginne mit einem Warmmachsatz, übe die Bewegung und passe Intensität sowie Volumen schrittweise an.

Rudern an der Maschine vs. Rudern am Kabelzug – Wo liegen die Unterschiede?

Maschine: Festgelegte Führung, geringere Koordinationsanforderungen, gut für Einsteiger und sichere Technik. Stabilisiertes Muskelgefühl, konstanter Reiz. 

Kabelzug: Freier Widerstand, höhere Koordinationsanforderungen, vielfältigere Griff- und Zugrichtungen. Fördert oft mehr Rumpfstabilität und funktionelle Kraftübertragung.

Fazit: Mischung aus beiden Varianten bietet das beste Gesamttraining

Nutze Maschine für kontrollierte Progression und Kabelzug für funktionale Übertragung. Fazit Rudern an der Maschine ist eine effektive, kontrollierbare Übung zum Aufbau von Rücken, Schultern und Rumpf. Mit sauberer Technik vermeidest du typische Fehler, variierst gezielt die Belastung und maximierst den Muskelaufbau. Starte behutsam als Anfänger und kombiniere bei Bedarf Rudern an der Maschine mit Kabelzug-Übungen für ein ganzheitliches Rückentraining